Spielberichte
Vermeidbare Niederlage - 22.04.07
Posted at 08:55, 22.04.2007
Dass im Muldental gut Volleyball gespielt wird, zeigten beim letzten Punktspielturnier zeitweise die gastgebenden Rossweinerinnen und Lok Nossen.
81 erschienene Zuschauer sahen in zwei Sätzen ein dramatisches und schnelles Spiel.
Im Vorfeld hatte Trainer Taffel versucht, gegen den Tabellenersten Nossen den Ball flach zu halten. Persönliche Rivalitäten bestehen schon auf dem engen regionalen Raum.
Und für beide Teams stand viel auf dem Spiel.
Beide Mannschaften konnten aus eigener Kraft den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen.
Im ersten Satz wurde der RSV nicht Herr seiner Nerven. Die jungen Damen agierten übernervös und gaben Nossen immer wieder Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Man spielte mit Handbremse. Mit 6:25 war das Ergebnis mehr als deprimierend.
So wollte man vor den viele Zuschauern aus Nossen und Rosswein nicht vom Platz gehen.
Trainer Taffel stellte um, brachte die agile Frenzel auf die Zuspielposition und beorderte Wittig in den Angriff. Die taktische Maßnahme griff und Rosswein erspielte sich immer mehr Feldvorteile. Das Team war nicht wieder zuerkennen. Der solide Vorsprung wurde bis zum Ende nicht abgegeben. 25:18 endete der zweite Satz.
Der dritte Satz wurde von Rosswein wieder konzentriert begonnen. Über Matzeik und Eulitz wurden die Angriffe solide vorgetragen. In der Abwehr schloss Wittig durch eine engagierte Spielweise die Lücken. Im Zuspiel konnte Girbig die Nervosität ablegen.
Bei Nossen hielten die ehemalige Rossweinerin Welk und die sehr gute Zuspielerin Franziska Frenzel das Schiff auf Kurs.
Im entscheidenden Schlussdrittel gelang Erler von Lok eine bessere Blockarbeit gegen Matzeik. Beim Spielstand von 21:20 für Rosswein hatte Wittig mit zwei Angriffsschlägen Pech und zu allem Unglück versemmelte Eulitz einen sichergeglaubten Ball.
Somit wurde eine gute Gesamtleistung am Ende nicht belohnt. Nossen gewann den Satz 25:22.
Ansonsten sind für Rosswein solche Satzverluste kein Problem. Genügend Fünfsatzspiele haben die Mädchen schon bestanden. Waren es nun die persönliche Rivalitätz wischen Eulitz und Welk, die Anspannung, sich vor den zahlreichen Fans nicht zu blamieren oder die Verletzung von Stein. Jedenfalls, der fünfte Satz artete zur Tragödie aus.
Man begann mit einem schönen Punkt den Satz. Misslungene Aufschläge und unkonzentriertes Abwehrverhalten begünstigten dann die Nossener Mannschaft. Und wenn dann die ballsichere Ina Frenzel noch Unsicherheiten zeigt, dann kann ein Trainer kaum noch Kaninchen aus dem Ärmel zaubern. Locker blieb in dieser Phase nur die eingewechselte Schlenker, die optimal ihr Können abrief. Mit 5:25 war man dann wirklich im Jammertal angelangt. Es sollte aber an diesem Tag nicht das Einzige bleiben.
Im zweitenSatz beließ der Rossweiner Trainer Stein auf der Bank. Schlenker spielte von Anfang an gegen Grün Weiß Coschütz II. Den jungen Damen ist hoch anzurechnen, dass sie nach der bitteren Niederlage wieder Fuß fassten. Beim Fußball oder Handball haben die Teams bekanntlich eine Woche Zwischenraum.
Man spielte solide und erreichte über eine ruhige Spielweise mannschaftliche Geschlossenheit. Im ersten Satz kam ihnen Coschütz mit wenig Initiative entgegen.
Mit 25:18 wurde der Satz gewonnen.
In den beiden weiteren Sätzen setzte der Trainer Zuspielerin Taffel von Anfang an ein.
Sie bediente die Angreiferinnen mit ansprechendem Zuspielen, hatte aber in der Abwehr ihre besten Szenen. Mit 25:19 wurde der 2. Satz gewonnen.
Dass man an die Zukunft denken muss, zeigte die Mannschaft mit dem Einsatz der neuen Spielerin Beier. Sie machte ihre Sache gut. Mit 25:20 wurde der Satz gewonnen.
Dieser 3:0 Sieg war wenigstens ein kleiner Trost für die vorhergehende Niederlage.
Im dritten Spiel hatten sich alle auf einen zeitigen Nachmittag eingerichtet. Zu klar war die Favoritenrolle der Nossner Spielerinnen. Nur Coschütz spielte nicht mit.
Der Nossner Trainer Stöckmann gab 2 jungen Spielerinnen eine Chance, sich im Stammsechser zu etablieren. Und an ihnen hat es nicht gelegen, dass Nossen im ersten Satz ins Hintertreffen geriet.
Im zweiten Satz kam die Stammbesatzung aufs Feld. Jetzt stimmten wieder die Laufwege.
Nossen gewann souverän. Wieder glaubten alle an ein schnelles Ende. Coschütz spielte weiterhin gut mit und hielt das Geschehen offen.
War es das sichere Ticket für die Bezirksliga oder Konditionsschwächen? Das im ersten Spiel sehr dynamische spielende Team aus dem Nachbarkreis musste sich im Entscheidungssatz dem Tabellenvierten geschlagen geben.
Der RSV wünscht Lok Nossen viel Glück in der Bezirksliga Dresden.
Aufstellung Rosswein:
Girbig,Eulitz, Wittig, Stein, Matzeik, Frenzel, Taffel, Schlenker, Beier.
Austellung Nossen:
Liebscher,Fischer, Pfeifer, Löwe, Atlas C, Erler, Frenzel, Welk, Atlas J.
Ergebnisse:
RSV - Lok Nossen 1:3
RSV - Grün Weiß Coschütz II 3:0
Nossen - Grün Weiß Coschütz II 2:3
R.Taffel
Kampfgeist ermöglichte Sieg - 18.03.07
Posted at 07:36, 19.03.2007
In der Rödehalle in Großenhain fand der vorletzte Punktspieltag für die Mannschaften von vom RSV, Grün Weiß Ebersbach und Rotation Großenhain statt.
Wollten die Damen der Bezirklassenmannschaft weiter um die Spitze mitspielen, mussten beide Spiele gewonnen werden. Bei der langen Verletztenliste des RSV kein leichtes Unterfangen, Es fehlten aus dem Stammsechser Meißner, Stein, Enders und Girbig.
Esther Beier aus der Jugend des RSV konnte für eine Teilnahme im Bezirksmaßstab gewonnen werden, so dass wenigstens ein Wechselspieler zur Verfügung stand. Das war auch nötig, denn nach 2 Stunden Schiedsrichterarbeit sollten die Damen noch 9 Sätze spielen.
Im ersten Spiel wartete der Gastgeber Großenhain. Der Tabellenletzte hatte sich über den Sieg gegen Ebersbach neu motiviert und wollte unbedingt die rote Laterne abgeben. Die Mannschaft um Kapitän Eulitz erspielte sich aber genügend Vorteile, so dass man die ersten beiden Sätze souverän meistern konnte. Das war nicht so zu erwarten, da Trainer Taffel immer wieder neue Spielvarianten ausprobierte. Nur Matzeik und Eulitz standen als etatmäßige Angreiferinnen zur Verfügung. Schlenker schloss aber gut die fehlende Lücke und konnte etliche Bälle ins Ziel bringen. Wittig übernahm in diesem Spiel die Rolle als Hauptzuspielerin.
Im dritten Satz schlich sich der Schlendrian ins Roßweiner Spiel und Rotation kam auf. Der Satzverlust war die Folge. Die Damen verkrafteten dies und agierten im 4. Satz energischer. Vor allen Frenzel schloss besser die Lücken im Mittelfeld. Der Sieg sollte Auftrieb geben für das schwere Spiel gegen Ebersbach. In der Hinrunde hatte man gegen dieses Team verloren.
Mit der erfolgreichen Aufstellung begann das Spiel. Nur der Gegner war schneller auf den Beinen und schloss die Lücken im eigenen Feld. Rosswein konnte sich nie absetzen. Mit der Zeit war das Spiel über zwei Angreiferinnen auch sehr ausrechenbar. Ebersbach brachte den Satz ins Ziel.
Nun war guter Rat teuer. Frenzel übernahm die Rolle als 2 Zuspielerin, obwohl Schulterbeschwerden sie leicht behinderten. Taffel avancierte zur ersten Zuspielerin. Sie sollte zunehmend Wittig und Matzeik besser ins Spiel bringen. Ehe sich das Team gefunden hatte, war Ebersbach im 2. Satz auf und davon. Stetig und langsam arbeitete sich Rosswein
ab 2. Satzhälfte dann heran, es reichte noch nicht zum Satzsieg. Dieses Fighten hatte aber dem Gegner einige Blessuren beschert, denn im dritten Satz konnte Ebersbach die Müdigkeit nicht überspielen und gab sehr leicht den Satz ab.
Der Ausgleich war das nächste Zwischenziel. Von Anfang spielte man konzentriert und Matzeik und Eulitz übernahmen die eingeforderte Verantwortung. Wittig kämpfte aufopferungsvoll im Abwehrbereich. Nur im Schlussdrittel kam Ebersbach wieder auf, aber Rosswein ließ nichts mehr anbrennen.
Der 9. Satz des Tages stand nun für die Damen an. 4 Stunden Spielzeit lagen schon hinter ihnen. Mann konnte deshalb leichte Schwächen in der Anfangsphase verstehen. Rosswein fand einfach seinen Rhythmus nicht. Ebersbach wollte unbedingt diesen Sieg und arbeitete sehr zielstrebig. Beim Stand von 10:6 für Ebersbach glaubten nur noch die mitgereisten Fans an den Sieg. Sie feuerten die Mannschaft toll an.
Das brachte wieder Schwung ins Roßweiner Spiel. Vor allem Matzeik zeigte jetzt sehr viel Präsenz und dies beeindruckte den Gegner. Am Ende konnte sie ihre sehr gute Leistung mit 7 Aufgaben krönen. Beim 15:10 fielen sich die Damen in die Arme. Es war ein Sieg der Moral und des Teamgeistes.
Nun wird aus dem letzten Punktspieltag am 22.04.07 doch ein richtiges Finale. In der Roßweiner Halle wird über den Aufstieg in die Bezirksliga entschieden. Nossen hat zwar die bessere Ausgangsposition, der TSV Dresden, Dresden Coschütz II und der RSV sind nicht chancenlos.
Aufstellung:
Eulitz, Wittig, Schlenker, Taffel, Frenzel, Matzeik, Beier;
Ergebnisse:
Grün Weiß Ebersbach - Rotation Großenhain 2:3
Rotation Großenhain - RSV 1:3
RSV - Grün Weiß Ebersbach 3:2
R. Taffel
2 Pflichtsiege eingefahren - 04.03.07
Posted at 07:33, 5.03.2007
Nur mit sechs Spielerinnen ist der RSV zum Punktspielturnier nach Dippoldiswalde gefahren. Neben den Verletzten Enders, Meißner und Stein fehlte krankheitsbedingt Schlenker.
Lösbare Aufgaben warteten trotzdem im Osterzgebirge, denn beide Gegner sind im unteren Tabellendrittel zu finden. Im ersten Spiel war der Gastgeber Dippoldiswalde III. Die junge Mannschaft aus Dipps konnte nur im ersten Satz den Muldestädtern Paroli bieten. Danach fanden sich der RSV besser ins Spiel und beherrschte den Gegner. Drei gewonnene Sätze waren die logische Folge.
Im 2. Spiel stand mit SV Großenhain eine stärkere Mannschaft im Feld. Die Jugendlichen der 12. Klassen vom Gymnasium der Röderstadt spielten sehr schnell und im Angriff druckvoll.
Im Abwehrverband hielt der RSV gut mit. Im Angriff erreichte man nicht die Durchschlagskraft, so dass Großenhain nie den Anschluss verlor. In den ersten beiden Sätzen reichte das Niveau für die Siege.
Im dritten Satz setzte sich dann der RSV zu sehr unter Druck, man wollte einen 4. Satz vermeiden und kam in der ersten Spielhälfte ins Hintertreffen. Nach zwei Auszeiten stabilisierte sich das Spiel des RSV. Matzeik und Eulitz wurden durch Taffel und Girbig besser angespielt. Dadurch gelangen zwingende Angriffe. Man arbeitete sich an Großenhain vorbei und stand bei Stand von 23:21 vor dem Spielsieg. Ein vergebener Aufschlag baute den Gegner auf und die Ordnung ging danach verloren. Leichtfertig wurde der Satz abgegeben.
Was man vermeiden wollte, war eingetreten. Das Spiel ging in die 4. Runde. Großenhain hatte durch den Satz Auftrieb bekommen und agierte nun sehr zielstrebig. Bei Rosswein schwanden die Kräfte. Man stand plötzlich vor einem 6 Punkte Rückstand. Trainer Taffel forderte in den Auszeiten mehr Abgeklärtheit und Laufbereitschaft.
In dieser entscheidenden Phase eröffnete Eulitz mit drei sehenswerten Longlineschlägen die Aufholjagd. Girbig behielt am Aufschlag die Nerven und Rosswein zog an Großenhain vorbei. Beim Stand von 21: 19 bekam Großenhain noch einmal einen Fuß in die Tür und erspielte den Ausgleich.
Dank einer souveränen Leistung auf der Position der Mittelblockerin rettete Wittig den Satzsieg. Glücklich fielen sich alle in die Arme. Man hatte wieder einmal Stehvermögen bewiesen und mit Kampfgeist die Spielerausfälle kompensiert.
Aufstellung RSV
Girbig, Matzeik, Frenzel, Eulitz, Taffel, Wittig
Ergebnisse
TuS Dippoldiswalde III - RSV 0:3
TuS Dippoldiswalde III - SV Großenhain 0:3
RSV - SV Großenhain 3:1
R. Taffel
Heimspiel - 04.02.07
Posted at 06:42, 5.02.2007
Mit viel Schwung startete Rosswein ins erste Spiel. Man wollte die zwei Niederlagen vom letzten Punktspieltag vergessen machen. Pohrsdorf ist aber ein Gegner, der mitkämpfen kann.
In der Abwehr kauften sie im Laufe des ersten Satzes Rosswein den Schneid ab. Und brachten mit Glück und Geschick den ersten Satz nach Hause. Das verunsicherte den Gastgeber, der Mühe hatte, sein Spiel wieder zu finden. In dieser Phase sorgte nur Stein für Glanzpunkte.
Mit der Einwechslung von Frenzel, die leicht verletzt war,stabilisierte dann die Abwehr. In der Endphase des 2. Satzes standen dann aber zwei kleinere Spielerinnen im Angriff. Frenzel meisterte mit einigen guten Angriffsschlägen aus der Halbdistanz die Situation und Rosswein glich satzmäßig aus.
Im dritten Satz wurde der RSV seiner Favoritenrolle gerecht und übernahm mit einer guten Mannschaftsleistung die Führung.
Mit der Führung im Rücken wechselte der Trainer Wittig als Zuspielerin aus, denn die kampfstarke Spielerin war grippegeschwächt ins Spiel gegangen. Sie sollte sich für das schwerere 2. Spiel schonen. Taffel übernahm die Rolle als zweite Zuspielerin. Leider war der RSV aber nicht in der Lage, ohne Wittig das Spiel ins Ziel zu bringen. Die individuellen Fehler häuften sich. Keiner übernahm in dieser Situation Verantwortung. Pohrsdorf kämpfte sich wieder heran und erzwang den Entscheidungssatz. Wittig kam wieder zurück ins Spiel. Vor allem war es aber Eulitz, deren Führungsqualitäten zum Tragen kamen. Mit einigen raffinierten Angriffen überraschte sie die Gäste aus der Elbestadt. Meißner war es dann vergönnt, den entscheidenden Siegpunkt zu setzen.
Der Sieg sollte Mut machen für den Tabellenzweiten der Staffel.
Das 2. Spiel des Tages stand auf einem höheren spielerischen Niveau. Dies machte am Anfang Angreiferin Eulitz deutlich, die mit drei gelungenen Angriffsschlägen den Fehdehandschuh in den Ring warf. Der TSV musste das Spiel unbedingt gewinnen, denn im Fernduell gegen Nossen wollten sie nicht verlieren. Beide Teams streben den Aufstieg an.
So entwickelten sich interessante Ballwechsel. Rosswein war aber immer im Bilde und ließ keinen Vorsprung zu. Vor allem spürte man jetzt beim Gastgeber mehr den Siegeswillen. Matzeik wurde besser in Szene gesetzt und Stein spielte sehr flexibel, so dass sich der Block nie richtig einstellen konnte. Auch Meißner zeigte sehr kraftvolle Angriffe. Schwächere Passagen überspielte der RSV mit Engagement. Hier schloss Wittig mit großem Einsatz die Lücken.
Das Team um Kapitän Girbg wurde für das dynamische Spiel mit 2 Punkten belohnt.
Aufstellung:
Girbig, Matzeik, Eulitz, Wittig, Meißner, Taffel, Frenzel, Stein;
Ergebnisse:
RSV - Pohrsdorfer SV 3:2
RSV - TSV Dresden 3:0
TSV Dresden - Pohrsdorfer SV 3:2 R.Taffel
Kampfgeist wurde nicht belohnt - 14.01.2007
Posted at 02:38, 15.01.2007
Am Sonntag trafen beim TSV Dresden die drei führenden Mannschaften der Bezirksklasse aufeinander. Spannende Spiele erwarteten die zahlreichen Fans aus Rosswein und Dresden.
Im ersten Spiel war das Roßweiner Schiedsgericht für das Spiel TSV gegen Lok Nossen verantwortlich. Die Damen mussten sich gleich der verbalen Angriffe von Trainer Stöckmann erwehren, der die Damen um C Schiedsrichter Enders als unfähig betitelte. Und das vor dem Spiel. Der 1. Schiedsrichter, Cindy Girbig bewies Größe und beließ Herrn Stöckmann auf der Bank.
Tabellenführer Nossen schaffte gegen die gut positionierten TSV Damen einen 3:1 Sieg.
Beide haben Ambitionen, die Bezirksliga zu erreichen. TSV verschlief das Spiel regelrecht.
Kein gutes Ohmen für Rosswein, denn im 2. Spiel musste der TSV gewinnen. Der RSV begann sehr zielgerichtet und erreichte im ersten Satz spielerische Überlegenheit. Als neue Zuspielerin musste sich Wittig bewähren, denn Frenzel hatte durch lange Verletzung Trainingsrückstand. Auch Enders stand als etatmäßige Zuspielerin nicht zur Verfügung.
Im 2. Satz hielt der TSV besser dagegen und Rossweins Spiel wurde ausrechenbarer.
Nach der Satzniederlage reagierte Trainer Taffel und beorderte Wittig wieder in die Angriffsformation. Dieser Wechsel tat dem Roßweiner Spiel gut.
Die Gäste schafften nun 2 Satzgewinne. Man hätte beruhigt in den 4. Satz gehen können.
Rosswein nutzte aber den Vorteil nicht und überließ wieder den Elbestädterinnen das Geschehen. Leider klappten auch einige Aufschläge nicht und somit musste man in den entscheidenden 5.Satz. Hier kämpften die Damen aufopferungsvoll. Es war ihnen aber nicht vergönnt, ihre Angriffsschläge ins Ziel zu bringen. Man ging geknickt vom Feld, denn im dritten Spiel des Tages wartete der Tabellenführer.
Das Spiel hatte etwas Brisanz, denn vor der Saison war Welk nach Nossen gewechselt.
Das Team um Kapitän Girbig fand die Art und Weise damals unschön, zumal Sandra Welk weiter beim RSV aktiv ist.
Nur schwer kam der RSV ins Spiel, die Niederlage saß noch tief. Zwischenzeitlich war Wittig wieder Zuspielerin. In der Abwehr spielte man sehr beweglich.
Im Angriff erreichten nur Stein und Meißner größere Wirkung. Matzeik wurde zu wenig in Szene gesetzt. Beide Satzsiege gingen nach Nossen.
Nun begann die Aufholjagd. Mit dem Rücken zur Wand stehend, erkämpfte sich der RSV immer mehr Spielanteile. Mit druckvollen Angriffen erreichte man in beiden Sätzen eine klare Überlegenheit. Nun stachen auch Eulitz und Matzeik im Angriff besser. Nossen war stehend K.O.
Für den entscheidenden 5. Satz eine gute Ausgangsposition. Volleyball ist aber eine Sportart mit vielen mentalen Ungereimtheiten. Im ersten Teil des Satzes wurde nicht genügend Energie für den Spielgewinn freigesetzt. Nossen kam wieder zu besseren Aktionen und ging vor Schluss souverän in Führung. Die RSV Damen gaben aber nicht auf und arbeiteten sich wieder ins Spiel zurück. Man stand immer vor dem entscheidenden Punkt. Aber der Aufschlagteufel stand hinter den Mädchen.
Dies brachte wieder die Lok Mannschaft in Vorhand, die dann ihren Vorteil besser nutzte.
Mit diesen zwei Siegen hat sich nun Lok Nossen an der Tabellenspitze etabliert. Für die anderen Mannschaften wird es schwer werden, dieses Team wieder zu verdrängen.
Auf Rosswein wartet in drei Wochen in heimische Halle wieder der TSV. Dann wird sich zeigen, wer der Verfolger für Nossen bleibt.
Aufstellung Rosswein: Girbig, Wittig, Eulitz, Stein, Frenzel, Schlenker, Matzeik, Meißner;
Ergebnisse:
TSV Dresden - Lok Nossen 1:3
TSV Dresden - RSV 3:2
Lok Nossen - RSV 3:2
R. Taffel
Kraftakt ermöglichte Siege - 04.12.2006
Posted at 08:11, 5.12.2006
Am 1. Advent gestaltete sich das Volleyballgeschehen in der Bezirksklasse sehr dramatisch. Von vorweihnachtlicher Stimmung war beim 3.Punktspielturnier bei Grün –Weiß Coschütz II nichts zu spüren.
Im ersten Spiel waren die Gastgeber von der Dresdner Südvorstadt der erwartet starke Gegner. In der Tabelle lagen sie vor dem RSV. Die umstrittene Aufstellung des Trainers, der nur mit einer etatmäßigen Zuspielerin, das Spielgeschehen eröffnete, zeigte anfangs noch keine entscheidende Wirkung. Der RSV hielt das Spielgeschehen offen, konnte aber die zwischenzeitliche Führung nicht ausbauen. So kam Coschütz II zu einem verdienten Satzgewinn.
Im 2. Satz wurde das Fehlen von Enders besser kompensiert.Über Stein und Eulitz konnte man entscheidende Akzente setzen. Wittig nutze ihren Freiraum als Zuspielerin und Angreiferin und sorgte damit für Überraschungselemente. Der Satzgewinn war der verdiente Lohn.
Im dritten Spielabschnitt schwächelte Rosswein und baute durch unnötige Annahmefehler den Gegner auf. Begründet war dies im nicht regelgerechten Sichtblock der Gastgeber.
Erst der Einspruch von Kapitän Girbig führte zu konsequenten Schiedsrichterentscheidungen.
Auch die Einwechslung von Schlenker sorgte für Belebung im Spiel. Ihr Kampfgeist mobilisierte das Team. Am Ende des Satzes konnte auch Matzeik am Block und Angriff punkten. Das gab den Ausschlag zum Satzsieg.
Coschütz blieb im 4. Satz nicht untätig und kämpfte nun verstärkt gegen die Heimniederlage. Ihr Aufbäumen erbrachte zwar den Spielausgleich, im Entscheidungssatz fehlten die Körner. Rosswein hatte mehr zum Zusetzen und brachten das Spiel souverän zu Ende.
Im 2. Spiel war Pohrsdorf aus dem Dresdner Westen der Gegner. Es ist der typisch unbequeme Gegner. Das bekam Rosswein in 5 Sätzen zu spüren. Im 1. Satz hatte der Trainer mit Taffel und Schlenker zwei neue Zuspieler gebracht, die sich gut ins Spiel einfügten. Wittig und Girbig sahen auf der Wechselbank sehenswerte Angriffe von Meißner und Matzeik. Man gewann zwar knapp, stand aber stabil im Feld. Die nächsten beiden Sätze waren dann für Fans und Trainer ein Grauen. Trotz langer Führung in beiden Sätzen verhinderten viele individuelle Fehler Satzsiege. Auch die Einwechslung von Girbig und Wittig sorgten nicht für die Wende. So baute man den Gegner aus dem unterem Tabellenbereich auf.
Nach einer sehr ernsten Ansprache des Trainers, ging Rosswein nun beherzter zu Werke und schluderte nicht so mit den Chancen. Die Einwechslung von Taffel und Schlenker stabilisierten vor allem die Abwehr, da Matzeik aufgrund von Rückenschmerzen nicht mehr optimal spielen konnte. Die Muldenstädterinnen erzwangen den Entscheidungssatz.
Inzwischen hatten die Damen um Kapitän Girbig schon 220 min Volleyballspiel in den Beinen. Würden die Kräfte für den Endspurt reichen? Am Anfang lief es recht ordentlich. Ein vergebener Aufschlag in einer spielentscheidenden Phase brachte Rosswein ins Hintertreffen. Pohrsdorf zog bis auf 14:10 davon. Nun zeigten die Damen Moral. Sie erarbeiteten sich in einem tollen Fight Spielanteile zurück. Vor allem Eulitz behielt in dieser Phase die Nerven und brachte jeden Ball übers Netz. Fans und Spielerinnen feuerten sich immer mehr an. Matzeik kratzte als Blocksicherung schon sichere Bälle vom Boden. Meißner behielt am Aufschlag am Ende die Nerven und so konnten sich die Spielerinnen nach 240min glücklich in den Armen liegen. Pohrsdorf war nach dem 15:17 stehend KO.
Vielleicht war es auch die Strafe für die dummen Sprüche ihrer Fans gegenüber den Spielerinnen aus Rosswein. Sie waren als Bumerang zurückgekommen.
Auftsellung Rosswein: Girbig, Stein, Wittig, Eulitz, Matzeik,Meißner, Schlenker, Taffel
Ergebnisse: Coschütz II - Rosswein 2:3
Coschütz II - Pohrsdorf 3:0
Pohrsdorf - Rosswein 2:3
R.Taffel
Vermeidbare Niederlage gegen Ebersbach - 19.11.06
Posted at 08:36, 19.11.2006
Am 2. Spieltag hatte die Mannschaft 4 Punkte gegen SV Ebersbach und Dippoldiswalde II eingeplant. Das spielerische Vermögen dafür ist vorhanden, obwohl Wittig und Frenzel aufgrund von Krankheit und Verletzung nicht zurVerfügung standen. Im ersten Spiel war der Gastgeber der Gegner. In einer vielzu kleinen Halle begann Rosswein souverän. Man knüpfte an das gute Spiel gegen Großenhain an. Bei 16:11 Punkten für den RSV brachten ein vergebener Aufschlag und ein fehlerhaftes Zuspiel Ebersbach langsam in Schwung. Die Fans, die neben der Auslinie saßen, erwachten und peitschten ihre Mannschaft an. In dieser heißen Phase behielten nur Stein und Eulitz den Überblick. Die anderen ließen sich beeindrucken. Ärgerlich war auch, dass die gute Abwehrarbeit des RSV nicht zum Tragen kam, denn eine niedrige Decke und die Wand, die gleich neben der Auslinie war, behinderten die Aktionen. Auch in den beiden anderen Sätzen wurde von Seiten der Roßweinerinnen unzureichend agiert. Die Angriffe verebbten schon im Ansatz. Von einer so gestandenen Mannschaft muss man einfach die Bewältigung der ungenügenden Bedingungen erwarten. Die drei verlorenen Sätze waren für die Spielerinnen und die mitgereisten Fans deprimierend. Im zweiten Spiel gegen Dipps II konsolidierte sich das Team des RSV wieder. Obwohl die A Jugend aus dem Erzgebirge technisch besser und auch schneller spielte als Ebersbach, schaffte der RSV die spielerische Kehrtwende. Nun gelangten auch Meißner und Matzeik wieder starke Angriffe. Manko blieben in der kleinen Halle die Aufschläge. Nur Stein kam damit zurecht und beeindruckte durch harte Spieleröffnungen. Aufstellung Rosswein:
Girbig, Stein, Matzeik, Enders, Taffel, Meißner, Eulitz
Ergebnisse:
Ebersbach - Rosswein 3:0 Dippoldiswalde II Rosswein 0:3 R. Taffel
Verschlafenem Beginn folgt Happy End - 05.11.06
Posted at 08:27, 19.11.2006
Nach den erfolgreichen Pokalspielen starteten die Volleyballerinnen des Roßweiner SV in die heiße Phase der Bezirksklasse-Saison. Zu Gast waren Rotation Großenhain und der Großenhainer SV, gegen die die Hallenbesitzerinnen mit 3:1 und 3:0 erfolgreich waren. Der Vorjahresdritte Rotation Großenhain erwischte eine verschlafene Roßweiner Mannschaft eiskalt. Wie schon in der Vorsaison brauchen die Roßweinerinnen stets erst eine „Warmspielphase“. So ging der erste Satz verdient in die Röderstadt. Erst mahnende Worten des Trainers, endlich konzentrierter zu arbeiten, führten zu einem besseren Angriffsspiel. Matzeik, Meißner und Eulitz setzten sich immer besser durch. Optimal lief es noch nicht, da die Zuspieler oft die Bälle im Hinterfeld erlaufen mussten. Nur Eulitz erreichte in der Abwehr Normalform. Im zweiten Satz hielt Rotation noch dagegen, kam aber nicht mehr zum effektiven Spiel. So gelang den RSV-Damen der Satzgewinn. Zwischenzeitlich hatte der Trainer Zuspielerin Taffel eingewechselt, die mit genaueren Bällen für Belebung sorgte. Die beiden weiteren Sätze gingen klar an die Gastgeber, die in allen Belangen überlegen waren. Rotation gab sich auf und überließ das Feld den Damen um Kapitän Girbig. Der Großenhainer SV war in der zweiten Begegnung eine größere Herausforderung. Die jungen Damen vom Gymnasium agierten dynamisch und mit viel Spielwitz. Rosswein musste höllisch aufpassen, dass es den Vorsprung halten konnte. Das schnellere Spiel kam aber den Gastgeberinnen zugute. Stein und Matzeik kamen im Angriff mehr zur Geltung, Wittig schloss die Lücken im Mittelfeld. Trotz einer leichten Verletzung agierte Enders als zweite Zuspielerin stabil und gab der Mannschaft in der Abwehr Halt. So kamen sie zu einem ungefährdeten Sieg. Die vier gewonnenen Punkte sind ein guter Start, sollten die Mannschaft aber nicht in falscher Ruhe wiegen. Gegen Lok Nossen und TSV Dresden kann ein verschlafener erster Satz schon das Ende sein. Roßweiner SV: Girbig, Eulitz, Meißner, Wittig, Stein, Enders, Matzeik, Taffel. Ergebnisse: Roßweiner SV – Rotation Großenhain 3:1, Roßweiner SV – Großenhainer SV 3:0, Rotation Großenhain – Großenhainer SV 0:3.
Erste Pokalrunde des Spielbezirks Dresden gemeistert - 10.09.2006
Posted at 10:20, 10.09.2006
Nach 4 Monaten Meisterschaft - und Pokalabstinenz startete die Frauenmannschaft des Roßweiner SV am 10.09. in die neue Saison.
Die Spannung war groß, denn den eigenen Leistungsstand konnte man selbst schlecht einschätzen. Nur ein Trainingsspiel in Freiberg wurde absolviert.
Die erste Pokalrunde bescherte den Frauen die Mannschaft des Bezirksligisten Frohsinn Seifersdorf, die auch gleich namensgerecht begannen. Mit schnellem und direktem Spiel waren sie der richtige Muntermacher. Rosswein hielt dagegen und verlor den ersten Satz nur knapp. Im zweiten Satz sahen die Fans ein verteiltes Spiel. Lange Zeit führte Seifersdorf, aber Katja Wittig und Eva Metzeik brachten mit guten Angriffsschlägen mehr und mehr die Gegner in Verlegenheit. In der Feldabwehr wurde sehr viel Bälle pariert. So neigte sich das Spiel zu Gunsten der Muldestädterinnen.
Ab dem dritten Satz bestimmte Rosswein das Geschehen. Das Team spielte sehr harmonisch und konnte dem schnellen Spiel der Gäste immer mehr Paroli bieten. Souverän fuhr man beide Satzpunkte ein.
Im zweiten Spiel der Pokalrunde war der Bezirksklassenvertreter der Staffel West - Blau Weiß Freital –der Gegner.
Cindy Girbig machte Franziska Taffelals Zuspielerin Platz. Der Gegner hatte nicht das Format des Bezirksligisten und so kam Rosswein in den ersten beiden Sätzen nicht in Bedrängnis. Im dritten Satz riss der Spielfaden beim Gastgeber und man ließ Freital auf 19: 15 davonziehen. Fünf verschlagene Angaben brachten beim Trainer das Fass zum Überlaufen. Nach einer Auszeit motivierte sich die Mannschaft noch einmal und Dank der Unterstützung der zahlreichen Fans spielte man die nötigen 10 Punkte ein. Am Aufschlag zeigte Franziska Stein Nervenstärke und ließ nichts mehr anbrennen.
Nun steht der Roßweiner SV am 24.09. in der nächsten Runde.
Aufstellung Rosswein:
Girbig, Eulitz, Matzeik, Wittig, Stein, Enders, Taffel;
Ergebnisse:
Rosswein - Frohsinn Seifersdorf 3:1 Rosswein - Blau Weiß Freital 3:0 FrohsinnSeifersdorf - Blau Weiß Freital 3:0
R. Taffel
|